Team Neupotz auf Neckar-Tour

von Hartmut (Kommentare: 0)

Zum Neckarstrom führte in diesem Jahr die Radtour des "Team Neupotz" vom 4. bis 6. Juli 2014. Theo Burk, Rainer Fischer, Thilo Ganter, Heini Hammer, Karl-Heinz Hammer, Bernd Heintz, Werner Heintz und Dietmar Nacke legten an den drei Tagen  263 Kilometer zurück. Die erste Etappe führte über Speyer und das Naherholungsgebiet "Blaue Adria" nach Altrip, wo wir die seit 1262 bestehende Fährverbindung zur Überfahrt ins Badische nutzten. Gleich hinter dem Mannheimer Großkraftwerk ging es am Rhein entlang weiter zur Reißinsel, dem ältesten und bekanntesten Naturschutzgebiet Mannheims. Das in einem Rheinbogen westlich von Neckarau gelegene Kleinod wurde von Konsul Karl Reiß Anfang des 20. Jahrhunderts der Stadt Mannheim unter der Maßgabe überlassen: "die Insel habe auf ewige Zeiten in ihrem urwüchsigen Zustand zu verbleiben". Nur wenige Meter davon entfernt liegen im Norden Schloss und Universität am Übergang zur belebten Mannheimer Innenstadt. Nach einem Zwischenstopp am belebten Paradeplatz war, dank der fahrradfreundlichen Ausschilderung, der Neckarradweg bald erreicht, dem wir Richtung Heidelberg folgten. Nach 88 Radkilometern erreichten wir unser Quartier, das Hotel Leonardo in Ladenburg. Das am Wochenende bunt gemischte, internationale Publikum in diesem Geschäftshotel machte deutlich, dass es viele Gründe gibt, in Ladenburg zu übernachten. So waren nicht nur die asiatischen Gäste wegen der Nähe zu Heidelberg hier abgestiegen. Ebenso waren Liebhaber von Oldtimern im Hotel, weil gleich um die Ecke das Automuseum Dr. Carl Benz in den historischen Produktionsstätten der Firma Benz und Söhne sein Sommerfest feierte und man sein vierrädriges "Schätzchen" sicher in der Hoteltiefgarage unterbringen konnte. Auch wir erfreuten uns an den automobilen Raritäten auf dem Weg in die spätmittelalterliche Altstadt Ladenburgs, die allein schon einen Besuch wert ist. Der zweite Tag der Neckartour führte bei herrlichem Sonnenschein entlang des Neckarradwegs, nördlich vorbei an Heidelberg über Ziegelhausen, Neckargemünd, Neckarsteinach, Hirschhorn und der bekannten gotischen Ersheimer Kapelle bis nach Eberbach. Der wohlverdienten Rast in dem ältesten Gasthaus der kleinen Stadt, der "Wirtschaft zum Krabbenstein", folgte dann eine unangenehme Überraschung: Ein kräftiger Schauer verzögerte die Abfahrt und nachdem es sich so richtig "eingeregnet" hatte, wurde die Rückfahrt nicht auf dem Radweg, sondern auf der Straße zurückgelegt. So musste auch der in der Heidelberger Altstadt eingeplante Nachmittagskaffee entfallen. Vielmehr waren wir nach 95 Tageskilometern froh, zumindest am Abend trockenen Fußes in die Ladenburger Altstadt zu kommen, um in der Pizzeria Cave die Viertelfinalspiele der Fußball-WM auf der Großleinwand zu verfolgen. Entgegen der Wetterprognosen lachte zur Schlussetappe bereits schon am frühen Morgen wieder die Sonne. Nachdem wir das reichhaltige Frühstücksbuffet ausgiebig genossen hatten, war auch wieder unser Servicemann Norbert Meyer pünktlich zur Stelle, der dankenswerter Weise den Gepäckservice für die Tour übernommen hatte. Zurück in die Heimat ging es dann über Schwetzingen und Hockenheim, wo wir einen kurzen Stopp im Motodrom einlegten, weiter nach Karlsdorf zur Mittagsrast in den schönen Biergarten der Schlindweinstuben. Die letzten der 80 Tageskilometer führten über Graben-Neudorf, Liedolsheim, die Insel Rott und die Rheinfähre Leimersheim zurück nach Neupotz, wo zusammen mit den Ehefrauen in Gehrlein's Landhauskaffee die gelungene Drei-Tages-Fahrt mit einem gemütlichen Beisammensein abgeschlossen wurde. Wie in den letzten Jahren schafften alle Teilnehmer ohne Probleme die Tagesetappen, erstmals blieb das Team Neupotz erfreulicherweise völlig von technischen Pannen verschont.

(rf)

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