Neupotzer Wanderwege

Unsere Wanderwege sind:

Waldlehrpfad

Der Waldlehrpfad ein Muss für alle Naturfreunde der Rhein- und Rheinauenlandschaft.

Wer den Fischerweg in Neupotz erwandert, der wandert auch ein Stück, ca. 1 Km, auf dem Waldlehrpfad. Der Waldlehrpfad wurde im Jahr 1984 im Neupotzer Gemeindewald eingerichtet und in 2005 in Eigeninitiativen durch die PWV-Ortsgruppe Neupotz e.V. saniert.

Die am Waldlehrpfad gelegene Willi Schwab Schutzhütte wurde ebenfalls in Eigenleistung durch die PWV-Ortsgruppe Neupotz e.V. errichtet und am 27.05.1984 in einem feierlichen Akt der Öffentlichkeit übergeben. Das 9,40 Meter lange    und sieben Meter breite Bauwerk bietet dem Wanderer Schutz in der freien Natur.

 Der Waldlehrpfad zeigt und erklärt auf Hinweisschildern interessierten Besuchern die Rhein- und Rheinauenlandschaft in ihrer ganzen Vielfalt. Er soll den Waldbesucher helfen, die Rhein- und Auewaldlandschaft besser kennen zu lernen.

Die Auewälder sind unsere artenreichsten Wälder.

Auf dem Neupotzer Waldlehrpfad kann man einen Dachsbau aus der Nähe betrachten und eine "Alte Kopfweide" mit auswachsendem Wildapfelbaum bestaunen - eine Rarität der Natur, oder imposante Tothölzer mit Nistplätze und Zunder bewundern. Dort gedeiht auch  der Aronstab (Arum), eine giftige Pflanze, die ursprünglich in Nordafrika und Zentralasien zu Hause ist, ihre prachtvoll  roten Früchte entfaltet sie im Spätsommer.

Es gibt Vieles zu entdecken, es lohnt in jedem Fall, für den Waldlehrpfad etwas mehr Zeit einzuplanen.

Natur ist unverzichtbar
Wir wollen intakte Natur – um ihrer selbst willen, aber auch wegen ihrer Leistungen für die Gesellschaft

(Auewald unter Wasser)

 

Fischerweg mit Waldlehrpfad

Länge: 11 Km
Dauer: 3,5 Stunden
Schwierigkeit: leicht
Ausgangspunkt: Parkplatz am Friedhof

 

Auf dem Friedhof ist eine kleine Kriegerkapelle, sie ist den Opfern beider Weltkriege gewidmet und wurde 1927 als Kriegergedächtniskapelle geweiht.

Wir starten auf dem Parkplatz am Friedhof, gehen in südlicher Richtung, die erste Straße links am Schmiedhof vorbei, dann rechts und gleich wieder links, am Altrhein entlang bis zum Clubhaus am Sportplatz. Hier können wir die gute Küche genießen, Montag ist Ruhetag.

Weiter auf dem Fischerweg an der Grillhütte links, nach dem Sportplatz gleich rechts folgend, liegt rechts eine Streuobstwiese. Für jedes Neugeborene aus Neupotz wird ein landschaftstypisches Obstbäumchen gepflanzt, versehen mit Namen und Geburtsdatum.

Als nächstes erreichen wir einen historischen Ort. Der Überlieferung nach, lag bis zum Jahr 1535 das alte Dorf „Potz“ auf einem schmalen Stück Land zwischen dem heutigen Altrhein und dem Otterbach.

Nach dem Siel haben Sie die Möglichkeit rechts abzubiegen zum "Bienenhotel" der Imkerei Gehrlein-Neupotz, eine Sehenswürdigkeit die man sich nicht entgehen lassen sollte.

Geradeaus auf dem Fischerweg weiter, der nach 300m linksabbiegend über den Waldlehrpfad führt, welcher interessierten Besuchern hilft, die Rheinauenlandschaft kennen zu lernen. Die am Waldlehrpfad gelegene Willi-Schwab-Schutzhütte wurde in Eigenleistung vom Pfälzerwald-Verein Neupotz errichtet und am 27. Mai 1984 der Öffentlichkeit übergeben. Das 9,40 Meter lange und  7 Meter breite Bauwerk bietet dem Wanderer Schutz in der freien Natur. Wir überqueren den Altdorfweg und setzen unsere Wanderung bis zum Ende des Waldlehrpfades fort. Dort ist rechts ein Hochstand und wir halten uns nach links und gelangen dann zum Deichweg.

Oder wir folgen (bei Hochwasser) ein kurzes Stück dem Altdorfweg bis zum Deichweg. Rechts auf dem Deichweg weiter, an der Storchengalerie vorbei und rechts ab zum Ein- und Auslassbauwerk, weiter mitten durch den Polder bis zur Kreuzung, am Altrhein entlang, überqueren dann 32 Stufen und gelangen zum Schöpfwerk.

Wir setzen unseren Weg am Altrhein entlang fort und erreichen das idyllisch gelegene Anglerheim des ASV Neupotz sowie die Anlegestelle der Lusoria – Rhenana, ein röm. Flusskriegsschiff. Das Anglerheim gilt als Geheimtipp für alle, die Natur und gutes Essen lieben (Montag ist Ruhetag).

Von hier aus gehen wir über die Wegekreuzung geradeaus, am Kreuz/Bildstock rechts zum Ausgangspunkt zurück.

Von dort aus geradeaus weiter erreichen wir in ein paar Gehminuten die Dorfmitte mit der dort im Jahr 1840 geweihte St. Bartholomäus-Kirche und dem neuangelegten Kirchplatz.

Seit Jahren sind dort Störche zuhause. Durch eine Storchenkamera die auf das Storchennest gerichtet ist, kann das Treiben im Nest auf der Kirche beobachtet werden, http://www.vg-jockgrim.de/Storchennest-Neupotz.38.0.html 

Das „Haus Leben am Strom“ zeigt einen interessanten Einblick in den Rheinauen- und Hochwasserschutz. Ein Besuch lohnt sich immer.

Die umliegenden Einkehrmöglichkeiten und die Neupotzer Schlemmermeile laden zum Verweilen ein.

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störche

(Storchenversammlung am Rheindamm)

 

 

Seerosenweg

Länge: 5,5 Km
Dauer: 2 Stunden
Schwierigkeit: leicht
Ausgangspunkt: Parkplatz am Friedhof

Auf dem Friedhof ist eine kleine Kriegerkapelle, sie ist den Opfern beider Weltkriege gewidmet und wurde 1927 als Kriegergedächtniskapelle geweiht.

Wir starten auf dem Parkplatz am Friedhof, gehen ortseinwärts, über die Otterbachbrücke, gleich links am         Otterbach entlang ortsauswärts, über eine Wegekreuzung geradeaus weiter und dann über eine Brücke über die B9                 

Auf der Brücke rechts blicken wir hinüber zum Neupotzer Ortsteil Hardtwald, auf dem Hochufer gelegen. Hier halten wir uns rechts und gehen weiter in Richtung Wanzenheimer Mühle. Am Ende des Anstieges gehen wir links. Dort haben wir eine tolle Aussicht auf die tiefer gelegene Ebene mit den Kiesgruben und deren ausgedehnten Wasserflächen.

An Gärten vorbei wandern wir weiter auf dem Hochufer in Richtung Eisweiher. Der Eisweiher war um 1900 für die ortsansässigen Bierbrauer eine wichtige Lieferadresse für ihr Eis zur Kühlung.

Ein kurzes Stück weiter auf dem Seerosenweg haben wir einen tollen Blick auf eine der renaturierten Kiesgruben. Diese wurden in der Zwischenzeit zur Heimat für seltene und geschützte Vogelarten. Mit ein wenig Glück begegnen uns der Eisvogel , die Nilgans und die Zwergdommel. Am Süd-Ost Ende angelangt, gehen wir an einer Liegewiese vorbei aufwärts weiter in Richtung Brücke  und überqueren wieder die B9. Von der Brücke aus haben wir nochmals einen Blick links hinüber zum Ortsteil Hardtwald und zum Storchennest auf der Neupotzer Kirche.

Von der Ortsgruppe Neupotz des Pfälzerwald-Vereins sowie Neupotzer Bürgern gestiftete Bänke laden uns zu einer kurzen Rast ein. Das letzte Stück wandern wir wieder entlang am Otterbach bis zur Brücke und erreichen dort rechts abbiegend den Ausgangspunkt des Seerosenweges.

Von dort aus befindet sich ein paar Gehminuten entfernt die Anlegestelle der  Lusoria – Rhenana, ein röm. Flusskriegsschiff sowie das idyllisch gelegene Anglerheim des ASV Neupotz. Das Anglerheim gilt als Geheimtipp für alle, die Natur und gutes Essen lieben (Montag ist Ruhetag).

An der Otterbachbrücke besteht die Möglichkeit, links Richtung Dorfmitte abzubiegen und dort die im Jahr 1840 geweihte St. Bartholomäus-Kirche mit dem neuangelegten Kirchplatz kennenzulernen.

Seit Jahren sind dort Störche zuhause. Durch eine Storchenkamera die auf das Storchennest gerichtet ist, kann das Treiben im Nest auf der Kirche beobachtet werden, http://www.vg-jockgrim.de/Storchennest-Neupotz.38.0.html 

Das „Haus Leben am Strom“ zeigt einen interessanten Einblick in den Rheinauen- und Hochwasserschutz. Ein Besuch lohnt sich immer.

Die umliegenden Einkehrmöglichkeiten und die Neupotzer Schlemmermeile laden zum Verweilen ein.

 

Neupotzer Wegenetz

Neupotzer Wanderwege (Gesamtübersicht)

Fischerweg mit Waldlehrpfad,  11 Km

Seerosenweg,  5,5 Km

 

Der Fischerweg führt mitten durch den Polder (Hochwasserrückhaltung Wörth/Jockgrim mit einem Retentionsvolumen von ca. 18,05 Mio m3), vorbei am und Ein- und Auslassbauwerk und Schöpfwerk.

Durch den Bau der Hochwasserrückhaltung Wörth/Jockgrim wurde Neupotz von überregionalen Planungen des Landes Rheinland- Pfalz in besonderem Maße betroffen. Der Bau der größten Rückhaltung in Rheinland-Pfalz mit einer Rückverlegung des Deiches werden das Erscheinungsbild, die Nutzungsmöglichkeiten und den Biotopwert der Landschaft verändern.

2002 wurde Neupotz zur Modellgemeinde des Projekts ‚Leben am Strom‘.

Ein Besuch im Haus "Leben am Strom" (Rheinauen- und Hochwasserschutz-Informationszentrum Neupotz) lohnt sich.

Mehr...

Für Gruppen bietet die PWV-Ortsgruppe Neupotz e.V. Führungen im Polder an, mit ausführlichen Informationen über die Hochwasserrückhaltung Wörth/Jockgrim (Länge: ca. 8 Km - Dauer: ca. 3 Std.). Gerne organisieren wir auch Führungen im "Haus Leben am Strom". Bei Interesse - einfach melden: Tel: 07272 774479 oder Mail an: vorstand2@pwv-ogneupotz.de

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Der Seerosenweg ist ein beschaulicher und doch sehr interessanter Wanderweg, rund um renaturierten Kiesgruben, die zwischenzeitlich zur Heimat von seltenen und geschützten Vogelarten geworden sind, wie der Eisvogel , die Nilgans oder die Zwergdommel. Ein Stück Natur pur.

 

 

Nordic Walking in Neupotz

Nordic Walking hat sich während der letzten Jahre zunehmend zu einer Trendsportart entwickelt. Besonders gelenkschonend werden beim Nordic Walking Kraft und Ausdauer trainiert. Dieses sanfte Ganzkörpertraining steigert die Fitness, baut Streß ab und ist auch für ältere Menschen geeignet. Wer gesunde Bewegung mit dem Erlebnis schöner Natur verbinden möchte, hat dazu im Nordic-Walking-Park in Neupotz Gelegenheit. Aus vier abwechslungsreichen Routen können Anfänger und Fortgeschrittene den jeweils passenden Schwierigkeitsgrad wählen. Die Routen sind zwischen drei und elf Kilometer lang.
Startpunkt: Otterbachbrücke am Sportplatz
Ziel: Otterbachbrücke am Sportplatz
Um die Otterbachbrücke zu erreichen, folgt man der Beschilderung zu den Sportanlagen.

Die Strecken verlaufen teilweise entlang des Altrheins, über den Rheinhauptdeich und durch die Rheinauen, über Feldwege und auch teilweise über die Radwanderroute "Vom Riesling zum Zander".

nordic_walking_neupotz

Tour  Länge  Dauer  Schwierigkeit
Tour 1  2,9 km  0:30 h  leicht
Tour 2  5,4 km  1:00 h  mittel
Tour 3  5,9 km  1:05 h  mittel
Tour 4  10,6 km 1:44 h schwer